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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

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1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Leistungen von Christian Schöll, Einzelunternehmer im Bereich Unternehmensberatung (nachfolgend „Auftragnehmer“), gegenüber Unternehmern im Sinne des Unternehmensgesetzbuches (UGB). Verbraucher im Sinne des KSchG sind ausdrücklich ausgeschlossen.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages sind Beratungs-, Coaching- und Consulting-Leistungen, insbesondere in den Bereichen Unternehmensberatung, Strategie, Digitalisierung, Organisationsentwicklung und Führungskräftebegleitung. Der Auftragnehmer schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, organisatorischen oder persönlichen Erfolg. Coaching- und Beratungsleistungen stellen eine unternehmerische Entscheidungs- und Reflexionsunterstützung dar. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung und stellen keine solche dar. Eine Diagnose, Behandlung oder Linderung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen ist nicht Gegenstand des Vertrages. Die Verantwortung für unternehmerische Entscheidungen und deren Umsetzung verbleibt ausschließlich beim Auftraggeber.

3. Vertragsabschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Vereinbarung, elektronische Kommunikation (z. B. E-Mail) oder durch konkludentes Handeln zustande. Diese AGB werden Vertragsbestandteil, sofern sie dem Auftraggeber vor Vertragsabschluss nachweislich zugänglich gemacht wurden.

4. Leistungserbringung

Die Leistungen werden nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Beachtung der anerkannten Standards der Unternehmensberatung erbracht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Dritter zu bedienen. Die Leistungserbringung kann sowohl vor Ort beim Auftraggeber als auch remote erfolgen.

5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen oder Mehraufwände, die aus einer Verletzung dieser Mitwirkungspflichten resultieren, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

6. Schutz des geistigen Eigentums

Alle vom Auftragnehmer erstellten Konzepte, Unterlagen, Modelle und sonstigen Werke unterliegen dem Urheberrecht. Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars auf den Auftraggeber über, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.

7. Gewährleistung

Allfällige Gewährleistungsansprüche sind auf sechs Monate ab Leistungserbringung beschränkt. Der Auftragnehmer ist im Falle eines Mangels zunächst zur Verbesserung berechtigt. Erst wenn eine Verbesserung unmöglich oder unverhältnismäßig ist, kann der Auftraggeber Preisminderung verlangen. Eine Gewährleistung für das Erreichen bestimmter Ergebnisse oder Ziele ist ausgeschlossen.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet – ausgenommen bei Personenschäden – ausschließlich für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder reine Vermögensschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

9. Geheimhaltung und Datenschutz

Beide Vertragsparteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung sämtlicher im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordener Informationen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Einklang mit den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Weiterführende Informationen sind der Datenschutzerklärung auf der Website des Auftragnehmers zu entnehmen.

10. Honorar und Zahlungsbedingungen

Das vereinbarte Honorar ist nach Rechnungslegung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Allfällige Barauslagen und Spesen werden gesondert verrechnet, sofern dies vereinbart wurde.

11. Elektronische Kommunikation

Der Auftraggeber erklärt sich mit der elektronischen Kommunikation (insbesondere per E-Mail) einverstanden. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch Übertragungsfehler oder den Zugriff Dritter entstehen.

12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers.

13. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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